Sehr geehrte Kunden,

anbei erhalten Sie den SOFiSTiK Newsletter 05/2008. Bei  Fragen, Kritik und Lob - oder die Entfernung aus dem Verteiler - schreiben Sie uns einfach eine Email an info@sofistik.de !

 


Umstellung auf neuen Softwarekopierschutz von WIBU

Aus technischen Gründen werden wir ab 01.04.2009 die dann aktuellen Statik- und SOFiCAD Versionen nur noch mit der neuen Softwarekopierschutz-Technologie von WIBU ausliefern. Weitere Informationen finden Sie in Kundenbrief anbei der dieser Tage zusammen mit den Wartungsrechnungen verschickt wird.

Kundenbrief WIBU-Umstellung >>


Praxisworkshop "Heiße Bemessung" am 20.06.2008 in Mainz

Es erwarten Sie u.a. Vorträge zu diesen Themen:

> Aktueller Stand der Normung (Dr. Katz)
> Grundlagen der thermischen Berechnung mit
HYDRA (Herr Fahrendholz)
> Praxisbeispiele zu heißen Bemessung mit
COLUMN (Frau Tautz)

> Tragwerke unter Brandweinwirkung - Ein Ausblick (Dr. Katz)

Teilnahmegebühr: 299,00 € / Person (249,00 € für Wartungskunden)

Ort: ZDF Konferenzzentrum Mainz

Zeit: 20.06.20008 / 10-17 Uhr

Anmeldeschluss: 16.06.2008

Flyer/Anmeldeformular >>

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Imse gerne telefonisch unter 06131-913546-0 oder per Email zur Verfügung.


Neue HYDRA Versionen speziell für Temperatur- oder Strömungsberechnungen

Das bewährte SOFiSTiK Modul HYDRA wird in Zukunft in drei Ausbaustufen verfügbar sein um den Leistungsumfang, und damit den Preis, besser an das gewünschte Aufgabengebiet anzupassen:

HYDRA-T:
Berechnung von Temperaturverteilungen 2D (stationär und instationär). Dieser Leistungsumfang ist zum Beispiel zur Temperaturermittlung für die heiße Bemessung von beliebig komplexen Querschnitten für beliebige Branddauern geeignet. Auf mögliche Anwendungen von HYDRA-T zusammen mit dem Stützenprogramm COLUMN wird auch im Praxis-Workshop "Heiße Bemessung" eingegangen. Der Preis für eine Einzelplatzlizenz beträgt 1980,-€.

HYDRA-S:
Strömungsprobleme 2D (stationär und instationär)
. Beispielsweise geeignet für die Durchströmungsberechnung von Dämmen und die Berechnung von Grundwasserabsenkungen. Der Preis für eine Einzelplatzlizenz beträgt ebenfalls 1980,-€.

HYDRA:
Der Vollversion von HYDRA vorenthalten sind 3D Berechnungen (BRIC Elemente) im Allgemeinen, Hydratation von Beton, nichtlineare Strömungsgesetze und der iterative Solver. Der Preis für die Vollversion ist weiterhin 5520,-€.


FE-Querschnitte

Angekündigt waren sie schon länger, jetzt sind sie endlich da. Bekanntlich muss man ja die Verteilung der Schubspannungen im Querschnitt mit einem numerischen Verfahren ermitteln. Dafür kommen Integralgleichungen oder Finite Elemente in Frage. Als AQUA programmiert wurde standen keine brauchbaren Netzgeneratoren zur Verfügung, so dass die Wahl fast zwangsweise auf das Integralgleichungs­verfahren fiel. Über die Jahre wurde das zwar immer wieder verfeinert, aber leider hat es immer noch einige Unsicherheiten, vor allem bei Querschnitten mit vielen Löchern.

Wenn man stattdessen mit Finiten Elementen rechnet hat man neben der stabileren Methode auch noch folgende Vorteile

> Berechnung der Quertragwirkung am gleichen System
> Nichtlineares Materialverhalten, insbesondere auch Primärzustände

> Wölbwiderstand und sekundäres Torsionsmoment

> Ergebnisdarstellungen mit WINGRAF

Ungelöst blieb lange die Frage, wie man die ganzen Bewehrungen und Schubschnitte in ein FE-System mit vernünftigem Aufwand integrieren könnte. Nun hat die Entwicklung der heißen Bemessung den Weg klar aufgezeigt: Das FE-Modell beschreibt nur den Vollquerschnitt, alle anderen Teile werden nachträglich ergänzt und müssen mit dem FE-Netz nicht verbunden sein. Im ersten Schritt kann man ein erzeugtes Netz ganz oder gruppenweise als FE-Querschnitt importieren, zukünftige Versionen werden eine eigene Netzgenerierung zur Verfügung stellen. Da die Verbindung zur originalen Datenbank vermerkt wird, können Ergebnisse von AQUA und AQB dort abgelegt und mit WINGRAF dargestellt werden.

Bild 1: Schub aus Querkraft an Kreisquerschnitt  

Bild 2: Schub aus sekundärer Torsion an Verbundquerschnitt


Versatzmaß

Im Eurocode steht wie schon auch in der alten SIA als Regelverfahren die Berücksichtigung des Versatzmaßes mit einer zusätzlichen Normalkraft über den gesamten Querschnitt. Dabei wird in der Druckzone die Druckkraft reduziert und in der Zugzone die Zugbewehrung erhöht. In der Nähe des Momenten-Nullpunkts ergeben sich dadurch eine Zugkraft oben und unten im Querschnitt, was auch von den Fachwerkmodellen nach Schlaich bestätigt wird.

Der Vorteil dieses Ansatzes liegt darin, dass die zugehörigen Kräfte bemessen werden, bei Platten die Richtung der Querkraft berücksichtigt werden kann und das Modell mechanisch begründet ist. Der Nachteil dieses Ansatzes liegt darin, dass unter jeder Einzellast oder bei einem Punktlager leicht komische Ergebnisse erzielt werden, wenn man nicht die Kraft auf eine bestimmte Breite verteilt. Zum anderen muss man vor der Biegebemessung den Hebelarm abschätzen, der dann eigentlich iterativ angepasst werden müsste.

Deshalb gibt es auch die Alternative mit dem klassischen Versatzmaß, nur gibt es Länder (z.B. GB) in denen dieses Verfahren völlig unüblich ist. Um nicht allen englischen Kunden erklären zu müssen, dass der deutsche Ansatz viel sinnvoller ist, haben wir uns dazu entschlossen, beide Verfahren zu implementieren und den Benutzer wählen lassen.

Nachdem BEMESS dies schon länger unterstütz, hat jetzt AQB nachgezogen und speichert mit der Eingabe STEU VM STD bei den Bemessungsergebnissen wie auch bei der überlagerten Bewehrung das erforderliche Versatzmaß. Es wird also unterschieden  ob der Effekt bereits mit einer Kraft in der Bewehrung berücksichtigt wurde oder ob es noch nachträglich berücksichtigt werden muss.


Überlagerung von Verkehrsspuren mit ELLA

In ELLA kann man jetzt den Fall einfach berücksichtigen, dass ein bestimmter Lastenzug an ungünstigster Stelle in irgendeiner Spur stehen kann und ein völlig anderer Lastenzug in einer anderen freien Spur angeordnet werden soll.

Bei den manchmal üblichen drei Lastzugtypen und 6 Spuren erledigt eine einzige Überlagerungsanweisung wofür man sonst 120 Kombinationen brauchen würde.

Der wesentliche Clou ist dabei, dass Belastungsfälle ausgeschlossen werden, die sich mit den bereits berücksichtigten in der gleichen Spur überschneiden würden.


Neue STeelCON-Version

STeelCON kann jetzt auch innerhalb der SSD-Umgebung betrieben werden. Voraussetzung ist, dass die SOFiSTiK-Programme installiert und mit dem neuesten SONAR aktualisiert worden sind. Um einen neuen SSD-Task "Stahlbau Verbindungen" einzufügen, muss bei geöffneter Task-Bibliothek „CTRL-SHIFT-T“ eingegeben werden. Dieser Task erscheint dann am Ende der Liste.

Nun kann mit STeelCON genauso wie mit jedem anderen SOFiSTiK-Modul gearbeitet werden: Interaktiv innerhalb des SSD oder im Batch-Modus mit WINPS. Die Ergebnisse werden in die .PLB-Datei für Ursula abgelegt. Weitere Neuerungen:

> Neue Verbindungen
> Automatische Schraubenanordnung

> Optimierung für Riegel-Stützen Verbindungen

Lizenziert wird STeelCON mit Eintrag FSTF und 2008 in die NAME-Datei oder direkt im neuen WIBU-Key.

Download Testversion >>

Mehr Info zu STeelCON >>


SOFiCAD 17.2 für AutoCAD 2009 jetzt verfügbar

Zeitnah zur eben erschienene Version AutoCAD 2009 haben wir die neue Version SOFiCAD 2008 17.2 freigegeben. Falls Sie diese noch nicht erhalten haben, können Sie die Version entweder bei unserer Auftragsabwicklung (auftrag@sofistik.de) anfordern oder auch von unserem FTP-Server laden.

Hier im Newsletter stellen wir Ihnen kurz zwei der neuen Funktionen vor:

Die wesentliche Neuerung im Konstruktionsmodul ist die Unterstützung der Beschriftungsfunktionalität für Texte, Bemaßungen und Schraffuren aus AutoCAD. Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass sich in diesem Punkt die Arbeitsweise mit unterschiedlichen Maßstäben beim Arbeiten mit Layouts nicht grundsätzlich ändert. Der wesentliche Unterschied zur Version 17.1 besteht darin, dass nun keine maßstabsbezogenen Layer mehr erzeugt werden, sondern dass die Beschriftungsobjekte automatisch in den verschiedenen Maßstäben in der richtigen Größe dargestellt werden. Dadurch wird die Anzahl der Layer in den einzelnen Zeichnungsdateien wesentlich verringert.

Im Bewehrungsmodul nutzen wir nun den intelligenten Cursor an wesentlich mehr Stellen, unter anderem beim Ändern mit Griffen oder auch in der Matteneingabe. Somit ist es nun möglich, die Matten auch direkt mit Betondeckung ohne Relativpunkteingabe abzusetzen.

Die Neuigkeiten stellen wir ausführlicher in unseren Expertenworkshops vor, hier ist auch ein großer Anteil an praktischen Übungen vorgesehen. Für Interessierte: Es sind noch Plätze frei! Alle weiteren Informationen dazu finden Sie unter http://www.sofistik.de/newsletter/soficad-workshops-2008/ .


SOFiCAD - Talettunterstützung

Mit der nächsten SOFiCAD-Version planen wir die Einstellung der Unterstützung des Arbeitens mit Tablett. Bitte nehmen Sie, auch wenn Sie mit der Maus arbeiten, dazu an unserer kurzen Umfrage teil, wir haben noch weitere Fragen zur Arbeitsweise eingebaut.

Hier geht´s zur Umfrage >>