Die Geschichte der SOFiSTiK

2016 - Das 25. SOFiSTiK Seminar & Eröffnung der Betriebsstätte SOFiSTiK UK

Unter dem Motto „Connecting Continents“ feiern insgesamt 170 Kunden und Partner aus 21 Ländern gemeinsam die 25. Auflage des SOFiSTiK Seminars in München. Ein weiterer Höhepunkt des Jahres ist die Gründung einer Betriebsstätte im Südwesten von London und die damit eröffneten Möglichkeiten, internationale Geschäftsbeziehungen weiter auszubauen und bestehende regionale Kunden noch besser zu betreuen.


2015 - Weichenstellung für den Generationenwechsel

Mit der Berufung des langjährig leitenden Mitarbeiter Stefan Maly in den Vorstand setzt die SOFiSTiK AG ihren Verjüngungskurs weiter fort. Über 60 Mitarbeiter sind mittlerweile für die SOFiSTiK AG tätig und unterstreichen somit den qualitativen und quantitativen Ausbau des Unternehmens.


2012 - Eröffnung der Betriebsstätte in Österreich und der Tochterfirma in Südafrika

Mit dem Erwerb der Vertriebsabteilung der ABES Pircher & Partner GmbH kann die SOFiSTiK ihr Engagement im Ausland und im Brückenbau erheblich ausbauen. Die ABES Pircher & Partner GmbH war bereits in der letzten 7 Jahren als Vertriebspartner der SOFiSTiK AG außerordentlich erfolgreich. Mit dem Kauf verbunden ist der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der "Advanced Bridge Engineering Systems SA (Pty.) Ltd." in Südafrika.


2010 - Die neue Tochter BiMOTiON GmbH

Um bestehende und neue Kunden bei den Herausforderungen in der Planung und Konstruktion mit der Building Information Modeling-Technologie (BIM) bestmöglichst zu unterstützen, gründet die SOFiSTiK AG zusammen mit dem Revit Structure Spezialisten Dipl.-Ing. Armin Dariz eine neue Tochtergesellschaft. Die BiMOTiON GmbH mit Sitz in Brixen und Nürnberg ist somit die zweite Tochtergesellschaft der SOFiSTiK AG.


2008 - SOFiSTiK 2.0

Das Bestreben die Erfolgsgeschichte der SOFiSTiK nachhaltig fortzusetzen und so gut wie möglich in Kundennutzen und innovative Software umzusetzen, begründet die Schritte einer internen Neustrukturierung der SOFiSTiK AG im Jahr 2008. Durch den um die langjährigen leitenden Mitarbeiter Frank Deinzer und Christof Lorenz erweiterten Vorstand soll die SOFiSTiK mit voller Kraft für zukünftige Herausforderungen gerüstet sein. Ebenfalls gibt es ein neues Corporate Design und einen neuen Internet Auftritt.


2007 - Das 20jährige Jubiläum

Im Sommer 2007 wird das 20 jährige Jubiläum der SOFiSTiK zusammen mit zahlreichen Kunden, Partnern und Wegbegleitern auf Schloss Hohenkammer bei München gefeiert. Den Festvortrag hält der Abenteurer, Arzt und Wissenschaftler Bertrand Piccard.

Mittlerweile kann die SOFiSTiK ein weitverzweigtes Vertriebsnetz nutzen. Als Business Development Manager zeichnet Robert Herceg insbesondere für den erfolgreichen Aufbau des Vertriebes in Spanien, den Balkan-Staaten und Osteuropa verantwortlich.


2006 - Gründung der SOFiSTiK Service GmbH

Seit Anfang 2006 unterstützen die langjährigen Partner Andreas Imse und Dr. Wolfgang Schneider die SOFiSTiK AG als Tochtergesellschaft SOFiSTiK Service GmbH. Die aus der FIDES Rhein-Main hervorgegangene Firma kann auf langjährige Erfahrung in Vertrieb und Dienstleistung rund um die SOFiSTiK Software zurückblicken.


1999 - Die Aktiengesellschaft

Das Ziel die Aktivitäten des Vertriebes und der einzelnen Entwicklungspartner noch besser zu bündeln, führt schließlich zu der Entscheidung eine Aktiengesellschaft zu gründen.

Als externer Partner beteiligt sich die Mensch und Maschine AG (www.mum.de)an der neugeschaffenen SOFiSTiK AG. Mitglieder des Aufsichtsrates werden Adi Drotleff und Prof. Dr. Ernst Rank, als Aufsichtsratsvorsitzender wird Dr. Johannes Harl berufen.


1996 - Erste graphisch-interaktive FE-Statik auf AutoCAD Basis

Ein europäisches Forschungsprojekt zur automatischen FE-Analyse und Optimierung ist der Anlass für die Entwicklung eines automatischen Netzgenerators. Zur einfachen Struktureingabe und Berechnungssteuerung wird ein Aufsatz auf AutoCAD entwickelt. Das daraus hervorgegangene Produkt "SLAB-Designer" begründet die ersten Vertriebserfolge in England.


1987 - Die SOFiSTiK wird geboren

Durch wachsenden Erfolg und neue Partner (u.a. Gert Apell) wuchs der Bedarf an einer professionelleren Organisation. Am 22. Juli 1987 wurde die SOFiSTiK GmbH mit erstem Sitz in Andechs gegründet. Im Sinne einer Winzergenossenschaft sollen die Partner weiterhin selbständig Software entwickeln, aber die SOFiSTiK GmbH gemeinsam für Vertrieb und Marketing nutzen.

Zu dieser Zeit wurde das Konzept eines "SOFiSTiK-Seminars" geschaffen und die Entwicklung von AutoCAD Aufsätzen begann. 1988 erblickte SOFiCAD das Licht der Welt, erste Kunden wie Schmitt&Stumpf, Grassl und Bögl führten zu früher Verbreitung. Der Aufbau einer zentralen Hotline sowie neue Partner wie Prof. Walter Pauli verstärkten die SOFiSTiK seit 1990.

Der kontextsensitive Editor Teddy brachte einen wahren Durchbruch in der Anwendung der parametrischen Eingabesprache CADINP.


1982 - Die frühen Jahre

Nach seiner Promotion 1982 begann Casimir Katz mit der Entwicklung von FE Programmen auf Mikrocomputern mit dem Betriebssystem CP/M, motiviert durch Joachim Stieda, der bereits seit 1976 Programme auf  der neuen Olivetti 6060 und der IBM 5110 entwickelt hatte.

Thomas Fink verstärkte das Team kurz danach. Die Organisation erfolgte in der Form von drei unabhängigen Ingenieurbüros analog zu einer Skatrunde. Mit 64 kByte Speicher konnten Plattentragwerke mit 3000 Unbekannten in ca. 4 Stunden berechnet werden.

Zwei Jahre später ermöglichte der IBM-PC, eine neuentwickelte Version von TOP, jetzt genannt STAR2, erfolgreich zu verkaufen. Zu den ersten Kunden zählen, neben vielen innovativen kleinen Büros, Großkunden wie Bilfinger&Berger, Hochtief und Schlaich Bergermann. Neue Vertriebskanäle wurden durch die FIDES geschaffen.


1974 - Die Lehrstuhl Jahre

Für ein Forschungsprojekt zur Erstellung eines Computerprogrammes zur nichtlinearen Berechnung von Brückenpfeilern (genannt "TOP") an der Technischen Universität München werden von Prof. Dr.-Ing. Heinrich Werner der Ingenieur Joachim Stieda und der Student Casimir Katz eingestellt.

1976 begann Casimir Katz in seiner Diplomarbeit mit der Entwicklung eines Finite Element Programmes zur Strömungsberechnung, der Wunsch, die bestehenden Prä- und Postprozessoren des Programmes SET zu verwenden, führte zur ersten Beschreibung einer "Datenbasis". Dieses Projekt wurde sehr erfolgreich, das Programm TOP und weitere Programmteile wurden integriert.

Die Gruppe von Prof. Werner wurde nun auch durch Ernst Rank und Thomas Fink, später durch Jürgen Bellmann und Byron Protopsaltis verstärkt.